DAS POLITISCHE PLAKAT 2026. Wettbewerb
Macht mit beim Wettbewerb „Das politische Plakat" 2026!
Politische Bewegungen brauchen eine visuelle Kommunikation, die ihre Inhalte sichtbar, verständlich und zugänglich macht. Wir wollen beruflichen sowie Freizeit Gestalterinnen eine Plattform geben, denn es gibt sie: diejenigen, die durch Gestaltung die Bewegung stärken. In Hochschulen, Kollektiven, Organisationen, Bündnissen, Redaktionen und Initiativen entstehen Arbeiten, die bisher kaum gemeinsam dokumentiert, diskutiert und gewürdigt werden. Mit diesem Wettbewerb wollen wir dazu beitragen, visuelle Kommunikation stärker ins Bewusstsein politischer Bewegungen im deutschsprachigen Raum zu rücken. Die Übersetzung politischer Inhalte in eine wirksame Form soll wieder den Platz bekommen, den sie verdient. Gerade in Zeiten der Defensive müssen wir uns darin schulen, unsere Forderungen und Positionen wirksam in die Bevölkerung zu tragen.
Genau hier setzt unser Wettbewerb „Das politische Plakat" an. Wir wollen an die lange Tradition des linken politischen Plakats anknüpfen. Ausgewählt werden die 100 besten politischen Plakate aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Alle 100 Plakate werden im Januar 2027 auf der Internationalen Rosa-Luxemburg Konferenz der Tageszeitung junge Welt ausgestellt und erscheinen anschließend gesammelt als Buch im Letatlin Verlag. Außerdem soll die Ausstellung durch den deutschsprachigen Raum wandern und kommt dauerhaft ins digitale Archiv. Organisiert wird der Wettbewerb vom Roten Atelier und der Tageszeitung junge Welt, unterstützt vom Letatlin Verlag. Die Auswahl trifft unsere Dreiköpfige Jury, welche wir in den kommenden Tagen vorstellen werden. Inspiriert hat uns der Wettbewerb „100 beste Plakate", der seit vielen Jahren die 100 besten Plakate aus dem deutschsprachigen Raum auszeichnet. Wir finden, dass es so etwas auch für politische Gestaltung braucht. Deshalb soll unser Wettbewerb künftig jährlich stattfinden.
Technisches
Die Einreichung läuft ausschließlich über unser digitales System. Es prüft Dateiformat und Auflösung automatisch. Dateien, die die Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden nicht angenommen. Ihr bekommt in diesem Fall eine Fehlermeldung und könnt nachbessern. Dort könnt ihr auch alle weiteren Angaben machen. Das System hilft uns, den Überblick zu behalten. Solltet ihr Probleme damit haben oder sonstige Fragen haben, schreibt dem Instagram-Account „das_politische_plakat_" eine Direktnachricht oder eine E-Mail an das-politische-plakat@posteo.de .Der Einsendeschluss ist der 20. November 2026, ihr werdet spätestens Anfang Dezember informiert ob euer Plakat genommen wurde.
Bewertet wird nach gestalterischer und handwerklicher Qualität, Prägnanz und Verständlichkeit, dem Verhältnis von Form und Inhalt, inhaltlicher Kohärenz, Kontext- und Zielgruppenbezug sowie Funktionalität im jeweiligen Anwendungskontext. Gestaltung wird dabei nicht isoliert vom Inhalt bewertet.
Zwei kategorie, je 50 arbeiten
1. Angewandte politische Plakate
Plakate, die 2026 für einen konkreten Anlass entstanden sind und tatsächlich eingesetzt wurden: Demonstrationen und Kundgebungen, politische Veranstaltungen und Konferenzen, Kampagnen, Streiks und gewerkschaftliche Auseinandersetzungen, Initiativen, Bündnisse, Organisationen sowie kulturelle Veranstaltungen mit politischem Schwerpunkt.
2. Freie politische Plakate
Freie Entwürfe ohne Auftraggeber\*in oder konkreten Verwendungszweck, die eine politische Position oder Fragestellung gestalterisch bearbeiten und 2026 entstanden sind. Sie müssen nicht veröffentlicht worden sein.
Was ist ein politisches Plakat?
Uns geht es nicht um die „richtige" Position. Wir wollen die Breite der Linken abbilden. Uns interessiert vor allem, ob eine Arbeit ihr Anliegen inhaltlich nachvollziehbar und gestalterisch überzeugend vermittelt. Wenn ihr also Arbeiten habt, die über moralische Appelle hinausgehen und von einem Klassenstandpunkt aus gestaltet sind, macht mit.
Wie viele Arbeiten?
Maximal fünf Plakate pro Person. Eine Serie zählt als eine Einsendung. Eine Plakatserie ist eine Gruppe von mehreren Plakaten, die durch ein gemeinsames Thema oder eine einheitliche Gestaltung miteinander verbunden sind. Individuelles Feedback zu den Einreichungen können wir nicht geben. Bitte habt dafür Verständnis.
Mit der Einsendung eines Plakats erklären sich die Teilnehmer*innen damit einverstanden, dass ihr Beitrag in der jungen Welt – in Print sowie online, einschließlich der Social-Media-Kanäle der Zeitung, des Roten Ateliers und des Letatlin Verlags – abgedruckt bzw. gezeigt sowie im Rahmen einer Buchpublikation veröffentlicht werden darf. Die Urheberschaft bleibt bei den Einsender*innen; eine Nennung erfolgt bei Veröffentlichung. Eine darüber hinausgehende kommerzielle Nutzung der eingereichten Werke ist ausgeschlossen und bedarf in jedem Fall der gesonderten Zustimmung der Urheber*innen.